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Veranstaltungshöhepunkte

Gleimhaus. Museum der deutschen Aufklärung
Sonderausstellung: „Scherz - die heitere Seite der Aufklärung“
15.06.2019 - 15.09.2019

Die Ausstellung bringt die Lyrik des Rokoko mit der Malerei und der Grafik sowie insbesondere mit der Porzellanplastik der Epoche zusammen. Sie wird von einem Katalog begleitet, der im Wallstein Verlag, Göttingen, erscheint. Ausstellung und Begleitband zeigen die Entdeckung der Heiterkeit und der Daseinsfreude als epochale Errungenschaft von ungebrochener Modernität.

Gleim300 - Feiern Sie mit!

Mi., 12.06.2019, 19.30 Uhr Geist und Muse bei Gleim: Buchpräsentation: Angela Steidele „Zeitreisen“

Sa., 15.06.2019, 15.00 Uhr Eröffnung der Sonderausstellung: „Scherz - Die heitere Seite der Aufklärung.“  Duo Zeitensprung mit Gleim-Liedern
Sa., 15.06.2019, 19.30 Uhr Rokoko-Bagatellen. Eine musikalisch-magische Zeitreise zu Gleim, Bellman und Günther

Do., 20.06.2019, 19.30 Uhr Hofabend bei Gleim: Reimar Lacher: "Scherzhafte Bilder“ _____________________________________________________

Winckelmann-Museum Stendal

Sonderausstellung: „Patara. Lykiens Tor zur römischen Welt“

11.05.2019 bis 18.08.2019

Patara, an der Südküste der Türkei, war eine der bedeutendsten Metropolen und Häfen des antiken Lykiens, gelegen an einer Bucht, in der der immer Wasser führende Fluss Xanthos in das Meer einmündet. Vom 1. bis ins 3. Jh. n. Chr. hatte Patara als Hauptstadt der römischen Provinz Lykien und Pamphylien eine lange Zeit des Friedens und der wirtschaftlichen Blüte erlebt. Beeindruckende Bauwerke wie der in jüngster Zeit ausgegrabene Leuchtturm, der unter Kaiser Nero errichtet wurde, oder der große unter Kaiser Hadrian erbaute Getreidespeicher zeugen davon, dass Patara ein zentraler Umschlagplatz im römischen Reich war. Vom Ehrenbogen des Mettius Modestus aus führte eine prächtige Säulenstraße bis zum in den letzten Jahren rekonstruierten Rathaus und zum Theater durch die Stadt. In Patara befand sich ein berühmtes Orakelheiligtum des Apollon. Patara ist auch die Geburtsstadt des Heiligen Nikolaos, der im 4. Jh. n. Chr. in Myra wirkte.

Über 11 Jahre arbeitete ein Team der Winckelmann-Gesellschaft an der Erforschung dieser antiken Metropole mit.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Akdeniz Üniversitesi Antalya, dem Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München und der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik des Deutschen Archäologischen Instituts. Dank gilt auch dem Archäologischen Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster für die großzügige Unterstützung mit Leihgaben.

Das reich bebilderte Begleitbuch zur Ausstellung (Verlag Philipp von Zabern) mit zahlreichen Beiträgen des Ausgrabungsteams von Patara ist im Museumsshop erhältlich.
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Rochow Museum, Schloß Reckahn

Sonntag, 2. Juni 2019, 16 Uhr, Schloss Reckahn

Konzert mit dem Duo Bolshakova-Blaschkov

Dina Bolshakova (Violoncello) und Kyrill Blaschkov (Klavier) spielen Werke von Beethoven, Schumann, Debussy und Prokofjew.
Karten im Vorverkauf 15 €, an der Abendkasse 18 € unter Tel.: (03 38 35) 6 06 72.

Veranstalter: Förderverein Historisches Reckahn e. V.
Die Veranstaltung wird gefördert durch den Landkreis-Potsdam-Mittelmark.
Im Anschluss kann die Barockkirche besichtigt werden.

 

9. und 10. Juni 2019, Reckahner Museen und Barockkirche

Pfingsten

Die Museen sind von 10 bis 17 Uhr, das Museumscafé von 14 bis 17.30 Uhr und die Barockkirche von 15 bis 17 Uhr geöffnet.

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Panorama Museum Bad Frankenhausen

Sonderausstellung: UNTER FREMDEN MENSCHEN. Von Petersburg bis Samarkand
Werner Tübke
29. Juni bis 3. November 2019

Am 14. September jährt sich nicht nur die Eröffnung des Panorama Museums zum dreißigsten Mal, Werner Tübke hätte am 30. Juli 2019 auch seinen neunzigsten Geburtstag gefeiert. Ein Grund mehr, ihn mit einer Sonderausstellung zu ehren, die zum ersten Mal in aller Komplexität Werner Tübkes Reisen in die Sowjetunion in den Blick nimmt. Gezeigt werden rund 140 Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle und
Druckgrafiken aus allen Schaffensphasen, Bilder von Land und Leuten wie auch Reflexionen über die Geschichte der Sowjetunion und die russische Literatur, die durch die Reisen erst angeregt wurden und das Erlebte in einen größeren Sinnzusammenhang bringen.

Von März 1961 bis März 1962 durchquerte Werner Tübke die Sowjetunion im Rahmen einer Studienreise. Vom europäischen Norden bis in die zentralasiatischen Republiken legte er mit seiner damaligen Frau Angelika auf dem Landweg und in der Luft fast 14.000 Kilometer zurück. 1976 kehrte
er im Zuge der Vorbereitungen zum Monumentalgemälde in Bad Frankenhausen nach Moskau zurück, 1977 konnte er den Kaukasus noch einmal bereisen und auch in den 1980er Jahren hatte er mehrmals Gelegenheit, die Sowjetunion zu besuchen. Schon 1961/62 fertigte Tübke zahllose Zeichnungen
und Aquarelle an, die durch ihre dichte, altmeisterliche Ausführung gekennzeichnet sind. In unmittelbarer zeitlicher Folge schuf er dann unvergessliche Gemälde, die in märchenhafte Welten entführen, und ab 1966 übersetzte er seine Motive in die Radierung und die Lithografie. Die
Eindrücke, die er in der Sowjetunion gewonnen hatte, ließen ihn zeitlebens nicht mehr los und finden in seinen Werken bis kurz vor seinem Tod im Jahre 2004 Widerhall. Ein anderer, ein neuer Werner Tübke begegnet uns und nimmt uns mit auf seine Reise.