Bereits 2015 wurden erstmals Buchpaten-Objekte gezeigt, nun soll alles seitdem Restaurierte gezeigt werden. Die Ausstellung, die bis zum 26. April zu sehen sein wird, soll die bisherigen Buchpaten und ihr Engagement um die historischen Bücher auf diese Weise würdigen, aber auch für die Übernahme weiterer Buchpatenschaften werben.
Seit vielen Jahren gibt es im Gleimhaus das Buchpaten-Programm, mit dessen Hilfe stark geschädigte Bücher durch Übernahme einer Patenschaft wieder nutzbar gemacht werden sollen. Die meisten dieser potentiellen „Patenkinder“ stammen aus dem Bestand der so genannten „Beutebücher“, Bücher, die nach dem 2. Weltkrieg von der Roten Armee beschlagnahmt und abtransportiert wurden und Ende der 90-er Jahre ins Gleimhaus zurückkehrten. Diese Bücher weisen meist starke Schäden auf, die eine Nutzung unmöglich machen. Doch auch andere, durch unterschiedliche Einflüsse geschädigte Bücher, warten auf einen Paten.
27. Mai - 31. Mai 2026
Kostbare Miniaturen. Kunst des Steinschneidens in acht Jahrtausenden.
Aus der Sammlung Werner Daum.
Eine Ausstellung im Winckelmann-Museum Stendal (1. Februar bis 19. April 2026)
Es ist eine kleine Sensation: Das Winckelmann-Museum präsentiert in einer neuen Sonderausstellung erlesene Werke der Steinschneidekunst aus insgesamt 8 Jahrtausenden. Die Miniaturen – insbesondere hochwertige Gemmen, Kameen und Siegel – fiel der Winckelmann-Gesellschaft im letzten Jahr quasi über Nacht von dem Sammler Dr. Werner Daum als Erbschaft zu. Der Berliner Diplomat, Jurist und ausgewiesene Kunstkenner verstarb plötzlich während eines Aufenthaltes in Albanien im Juli 2025. Sein gesamtes Vermögen konsequent für die Sammlung umsetzend, hatte Daum im Lauf seines Lebens ca. 1600 Kunstgegenstände, zu denen u.a. auch Porzellan, Skulpturen und Gemälde zählen, zusammengetragen.
Sonderausstellung: „Phänomen Bachfest“
04.06.-01.11.2026
Vor 125 Jahren begründete die „Neue Bachgesellschaft“ die Tradition, regelmäßig Bachfeste stattfinden zu lassen. Heute werden weltweit jährlich über 70 Bachfeste zelebriert: als Festivals, Bachtage oder Bachwochen.
Im Juni ist das Bachfest Leipzig zugleich das 100. Bachfest der „NBG“. Eine Ausstellung im Bachhaus Eisenach, dem Museum der Gesellschaft, erzählt von der Geburt eines Phänomens.
Faltblatt zur Ausstellung
Ab dem 1. März öffnen die Reckahner Museen wieder ihre Türen.
Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen eines besonderen Jubliäums: Vor 250 Jahren veröffentlichte Friedrich Eberhard von Rochow den ersten Teil seines auch international vielbeachteten Lesebuchs “Der Kinderfreund”. Dieses Jubiläumsjahr begeht das Rochow Kulturensemble mit verschiedenen Veranstaltungen, die den “Kinderfreund” in den Fockus rücken - unter anderem durch eine wissenschaftliche Tagung, eine Kreativwettbewerb sowie eine kleine Sonderausstellung.
Mensch und Welt.
Figurative Kunst der Gegenwart aus der Sammlung des Panorama Museums
18.04.2026 - 02.08.2026
Eröffnung am 18.04.2026, 16.00 Uhr
Neben dem Monumentalgemälde von Werner Tübke in der Rotunde und einem Skulpturenensemble von Lotta Blokker auf dem Vorplatz verfügt das Panorama
Museum über eine erlesene Sammlung bedeutender Werke gegenständlich-figurativer Kunst der Gegenwart von internationalem Rang, die über bald ein halbes
Jahrhundert zusammengetragen wurde, ihr unikales Profil aber wesentlich seit den 1990er Jahren gewann.
Ziel der Sammlung ist analog dem Museums- und Ausstellungskonzept des Hauses eine künstlerische wie kunsthistorische Kontextualisierung des Werkes von Werner Tübke.
Folgerichtig stehen die Hauptmeister der »Leipziger Schule«, zu deren Begründern Werner Tübke zählt, im Mittelpunkt des Sammlungsinteresses. Die internationale
Dimension dieser künstlerischen Strömung wird repräsentiert durch herausragende Vertreter imaginativer, visionärer und phantastischer Kunst, aber auch metaphysische, romantische und realistische Tendenzen wie Aspekte strukturaler Poetik aus ganz
Europa mit Schwerpunkt auf Frankreich und Italien, Tschechien, Österreich und der Slowakei.
Erstmals wird in dieser Ausstellung eine repräsentative Auswahl von knapp 200 Werken aus der Sammlung des Museums gezeigt, die die Programmatik des Hauses sichtbar
macht. Den bestimmenden Deutungshorizont dieser Anthologie bilden dabei »Mensch« und »Welt« als fundamentale Seinskategorien, die figurativer Kunst, die etwas vorstellt, unabdingbar eingeschrieben sind.
Anlässlich der Exposition ist ein Buch zur Sammlung mit 200 Farbabbildungen, einer Einführung und Texten von Gerd Lindner in Vorbereitung.