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Veranstaltungshöhepunkte


Gleimhaus. Museum der deutschen Aufklärung. Halberstadt



SEUMES WEG - Eric Pawlitzky rekonstruiert einen historischen Spaziergang. Fotografien, Texte und eine Wanderung

Vom 28. Juni bis 26. Juli 2026 wird diese Fotoausstellung im Gleimhaus gezeigt. Sie wurde vom gebürtigen Leipziger Autor und Fotografen Eric Pawlitzky geschaffen.
Eric Pawlitzky, Fotograf und Autor aus Berlin, ging 2.160 km zu Fuß von Grimma nach Sizilien. Sein Vorbild: der Aufklärer, Humanist und Gleim-Freund Johann Gottfried Seume (1763-1810). Sein Reiseführer war Seumes berühmter Text „Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802“. Und Seumes Reise wurde gefördert von keinem geringeren als Gleim. Zu erleben sind in der Ausstellung Fotografien, Auszüge aus Seumes Texten, eine überdimensionale Wanderkarte und bei Vernissage und Lesung unterhaltsame Berichte des Autors. Im Lesezirkel wird begleitend Seumes „Spaziergang“ gelesen. 

Das Buch von Eric Pawlitzy zu Seumes Weg ist im Gleimhaus erhältlich.

 

 

Kleist-Museum Frankfurt (Oder)


„Zebrochne Harmonien. Kleist und die Musik“
noch bis zum 14. Juli 2026
 

1811 wollte sich Heinrich von Kleist ein Jahr lang „mit nichts als der Musik beschäftigen“. Es wäre alles, was er „über die Dichtkunst gedacht habe, auf Töne bezogen“. Seither ist zu Kleists Leben und Werk eine Vielzahl von Instrumentalwerken und Opern von der Spätromantik bis zur elektronischen Musik entstanden. Sowohl die Bedeutung von Musik für Kleist als auch seine musikalische Wirkungsgeschichte werden in der Schau präsentiert. 

Der Fokus der musikalischen Adaptionen liegt dabei auf Opern nach seinem Lustspiel ‚Der zerbrochene Krug‘ von Viktor Ullmann, Zbyněk Vostřák und Fritz Geißler. 

Gäste lernen in dieser Ausstellung eine weniger bekannte Facette von Leben, Werk und Rezeption Heinrich von Kleists kennen.

Mehr Informationen unter https://www.kleist-museum.de/ausstellungen/sonderausstellungen/kleist-und-musik


 

Bachhaus Eisenach

 

Sonderausstellung: „Phänomen Bachfest“ 
 04.06.-01.11.2026
 

Vor 125 Jahren begründete die „Neue Bachgesellschaft“ die Tradition, regelmäßig Bachfeste stattfinden zu lassen. Heute werden weltweit jährlich über 70 Bachfeste zelebriert: als Festivals, Bachtage oder Bachwochen. 
Im Juni ist das Bachfest Leipzig zugleich das 100. Bachfest der „NBG“. Eine Ausstellung im Bachhaus Eisenach, dem Museum der Gesellschaft, erzählt von der Geburt eines Phänomens.

Faltblatt zur Ausstellung

 

Reckahner Museen und Rochow Kulturensemble

Ab dem 1. März öffnen die Reckahner Museen wieder ihre Türen.
 

Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen eines besonderen Jubliäums: Vor 250 Jahren veröffentlichte Friedrich Eberhard von Rochow den ersten Teil seines auch international vielbeachteten Lesebuchs “Der Kinderfreund”. Dieses Jubiläumsjahr begeht das Rochow Kulturensemble mit verschiedenen Veranstaltungen, die den “Kinderfreund” in den Fockus rücken - unter anderem durch eine wissenschaftliche Tagung, eine Kreativwettbewerb sowie eine kleine Sonderausstellung.

 

 

 

Panorama Museum Bad Frankenhausen

Mensch und Welt.
Figurative Kunst der Gegenwart aus der Sammlung des Panorama Museums
18.04.2026 - 02.08.2026
 

Neben dem Monumentalgemälde von Werner Tübke in der Rotunde und einem Skulpturenensemble von Lotta Blokker auf dem Vorplatz verfügt das Panorama
Museum über eine erlesene Sammlung bedeutender Werke gegenständlich-figurativer Kunst der Gegenwart von internationalem Rang, die über bald ein halbes
Jahrhundert zusammengetragen wurde, ihr unikales Profil aber wesentlich seit den 1990er Jahren gewann.
Ziel der Sammlung ist analog dem Museums- und Ausstellungskonzept des Hauses eine künstlerische wie kunsthistorische Kontextualisierung des Werkes von Werner Tübke.
Folgerichtig stehen die Hauptmeister der »Leipziger Schule«, zu deren Begründern Werner Tübke zählt, im Mittelpunkt des Sammlungsinteresses. Die internationale
Dimension dieser künstlerischen Strömung wird repräsentiert durch herausragende Vertreter imaginativer, visionärer und phantastischer Kunst, aber auch metaphysische, romantische und realistische Tendenzen wie Aspekte strukturaler Poetik aus ganz
Europa mit Schwerpunkt auf Frankreich und Italien, Tschechien, Österreich und der Slowakei.

Erstmals wird in dieser Ausstellung eine repräsentative Auswahl von knapp 200 Werken aus der Sammlung des Museums gezeigt, die die Programmatik des Hauses sichtbar
macht. Den bestimmenden Deutungshorizont dieser Anthologie bilden dabei »Mensch« und »Welt« als fundamentale Seinskategorien, die figurativer Kunst, die etwas vorstellt, unabdingbar eingeschrieben sind.
Anlässlich der Exposition ist ein Buch zur Sammlung mit 200 Farbabbildungen, einer Einführung und Texten von Gerd Lindner in Vorbereitung.