Gleimhaus Halberstadt Mendelssohn-Haus Leipzig Kurt- Weill- Zentrum Dessau Winckelmann- Museum Stendal Die Sixtina des Nordens - Das Panorama Museum Lessing - Museum Kamenz Robert- Schumann- Haus Zwickau Das Theodor-Fontane-Archiv Otto-Lilienthal-Museum Kurt- Tucholsky- Museum Rheinsberg Rochow- Museum Reckahn Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Bachhaus Eisenach Nietzsche-Haus Naumburg Gerhart-Hauptmann-Haus Hiddensee Heinrich-Schliemann-Museum Ankershagen Novalis-Museum Schloss Oberwiederstedt Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz Hans-Fallada-Museum Carwitz Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner

Veranstaltungshöhepunkte

 

Panorama Museum Bad Frankenhausen

8. Juli 2017 – 22. Oktober 2017 im Ausstellungssaal

Woldemar Winkler – Das Wesenhafte des Unbekannten
Mehr als achtzig Jahre währte das künstlerische Wirken von Woldemar Winkler, das mit rund hundert Exponaten in einer groß angelegten Retrospektive vorgestellt wird. Der vielseitige Künstler, 1902 bei Dresden geboren und 2004 in Gütersloh verstorben, lässt sich keiner eindeutigen Richtung zuordnen. Aus seiner Studienzeit in Dresden stammen Gemälde, die der Neuen Sachlichkeit nahestehen; ab 1947 dominieren surreale und fantastische Tendenzen sein Werk. Es entstehen unzählige Zeichnungen, Collagen, Assemblagen, Druckgrafiken und Gemälde, die sich zwischen Surrealismus, Informel, Barock, Romantik und der fantastischen Kunst bewegen.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Sepp Hiekisch-Picard, Gerd Lindner und Michael Nungesser.

5. August 2017 – 24. September 2017 in der Studiogalerie

Henning Kreitel: Fotoausstellung "Schauplätze der Reformation"

Der Fotograf Henning Kreitel hat mehr als achtzig Reformationsorte in Deutschland besucht, wirkliche und konstruierte, prominente und weniger bekannte, und sich ein eigenes Bild gemacht, das er durch seine Kamera eingefangen hat und an dem er die Betrachterin und den Betrachter teilhaben lässt. Seine erklärte Absicht war es, „die fortdauernde Präsenz – und damit die Aktualität – dieser Orte durch Bildkompositionen einzufangen, die eine atmosphärische Annäherung an die Reformationsstätten und ihre heutige Umgebung ermöglichen“.

Vernissage der Ausstellung: Samstag, 5. August 2017, um 16.00 Uhr in der Studiogalerie des Panorama Museums

___________________________________________________

Gleimhaus. Museum der deutschen Aufklärung

Vom 11. Juni bis 17. September 2017

Harz und Arkadien - Der Landschaftsmaler Pascha Johann Friedrich Weitsch (1723 - 1803)
Am 10. Juni eröffnete im Gleimhaus eine Ausstellung zum Werk des Landschaftsmalers Pascha Johann Friedrich Weitsch (1723-1803) mit dem Titel „Harz und Arkadien“. Mit der Darstellung von Eichenwäldern, einer neuartigen Form einer heroischen Landschaft, hat Weitsch die geläufigen arkadisch-pastoralen Traditionen erweitert und es zu einer bemerkenswerten Virtuosität und zu Renommee gebracht. Bedeutende Verdienste hat er sich auch als künstlerischer Entdecker des Harzes erworben.

Der Ausstellung im Gleimhaus Halberstadt kommt durch die Freundschaft des Malers mit dem Dichter Gleim sowie durch die räumliche Nähe zum Harz eine besondere Stringenz zu. Präsentiert wird eine kleine, aber beziehungsreiche Auswahl seines Schaffens. Das Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig, hat die „Rosstrappe“ zugesagt, die Inkunabel der Harzmalerei. Daneben wird die lange verschollene erste Version der Ansicht zu sehen sein. Die Ausstellung wird unterstützt durch das Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, die Richard Borek Stiftung, Braunschweig, und durch private Förderer.
_____________________________________________________
Bachhaus Eisenach GmbH

28. April bis 5. November 2017

"Bach und Luther"
Die Sonderausstellung "Bach und Luther" widmet sich Bachs vierzehn "Luther-Kantaten". In diesen verwandelte Bach Luthers Gemeindelieder in Eingangs- und Schlusschöre mit prächtiger instrumentaler Besetzung, ja einige, dieser Kantaten bestehen sogar nur aus Luther-Texten, etwa "Eine feste Burg ist unser Gott" (BWV 80), oder "Christ lag in Todes Banden" (BWV 4). Die Ausstellung erläutert die Entstehung der zugrundeliegenden Luther-Lieder, ihre theologischen Aussagen und Luthers Absichten ebenso wie Bachs Musik und seine kunstvollen Wortausdeutungen. Durch die audiovisuelle Begleitung eines Chorprojekts, das Bachs Lutherkantaten zum reformationsjubiläum einstudierte, gewinnt die Ausstellung zugleich eine gegenwärtige Komponente.
__________________________________________________________

Hans-Fallada-Museum Carwitz

Ab April wird die neue Sonderausstellung gezeigt:
"Otto und Elise Hampel - Karte bitte wandern lassen!"

21.7. - 23.7.2017 Hans-Fallada-Tage mit Lesungen, Vorträgen, Buchvorstellungen, Literarischem Spaziergang, Museums- und Filmnacht und Kinderprogramm.
Mitte Mai bis Mitte September, immer freitags 20 Uhr: Veranstaltungsreihe: "freitags bei Fallada"
_____________________________________________________

Ernst Barlach Stiftung Güstrow

9. Juli – 3. Oktober 2017

„Es geschieht enorm viel Unfug mit Photos" – Ernst Barlach und seine Fotografen

Ernst Barlachs Lebensstationen wurden oftmals anhand seines bildhauerischen und zeichnerischen Werks nachvollzogen, jedoch dokumentieren auch zahlreiche Fotografien die Lebensphasen des Künstlers. Die Ausstellung „Ernst Barlach und seine Fotografen“ soll den reichen fotografischen Nachlass, der heutzutage vorhanden ist, aufarbeiten und Einblick in Ernst Barlachs biographische Stationen und seinen Familien- und Freundeskreis geben. Hierfür sollen zum einen Fotoporträts des Künstlers aus allen Lebensphasen, zum anderen historische Aufnahmen seines sozialen Umfeldes präsentiert werden. Außerdem soll ein exemplarischer Einblick in die Entwicklung der zeitgenössischen Rezeption Ernst Barlachs bildhauerischen Werks durch Fotografen wie Berthold Kegebein (1894-1977) oder Hildegard Heise (1897-1979) hin zu einer modernen fotografischen Präsentation seiner Kunst wie z.B. durch Kobin Yukawa (*1935), Uwe Seemann (*1938) oder André Hamann (*1970) gegeben werden. Der Frage, wie sich die fotografische Rezeption Ernst Barlachs Kunst über die Jahrzehnte und beeinflusst von unterschiedlicher Zeitgeschichte bis in Moderne geändert hat, soll ebenso nachgegangen werden, wie der Frage nach dem Verhältnis des Künstlers selbst zu seinen Fotografen und zu dem Medium Fotografie als eigenständige Kunstgattung. Als Beispiel der Rezeption Ernst Barlachs Werk in den Nachkriegsjahren sollen ausstellungsbegleitend die Kurzkunstfilme „Ernst Barlach I (Der Kämpfer)“ (1949) und „Ernst Barlach II (Der Überwinder)“ (1949) von Alfred Ehrhardt (1901-1984) gezeigt werden. Beide Filme wurden mehrmals mit Preisen ausgezeichnet: „Ernst Barlach I (Der Kämpfer)“ gewann auf der XI. Biennale Venedig 1950 den 1. Preis. Außerdem gewann der Film genauso wie der 2. Teil „Ernst Barlach II (Der Überwinder)“ den 1. Preis für den besten Kunstfilm beim Kelowna International Film Festival Canada 1961.

Begleitend zur Ausstellung ist zudem ein Fotoworkshop mit dem Fotografen Daniel Höhne (Berlin) geplant. – Mit Katalog

In Kooperation mit der Alfred-Ehrhardt-Stiftung Berlin

Kuratorin: Franziska Hell, M. A.

________________________________________________________________

Winckelmann-Museum Stendal

Baubedingt ist das Museum 2017 bis Mai nur eingeschränkt geöffnet, ab Juni dann ganz geschlossen. Dafür wird es externe Angebote geben:

Wanderausstellung in der Altmark: Johann Joachim Winckelmann. Archäologie - Aufklärer - Wissenschaftsbegründer. Zum 300. Geburtstag 2017 - 250. Todestag 2018

Jubiläumswoche in Stendal vom 3. bis 9. Dezember 2017

Als Auftakt zu den Winckelmann-Jubiläen veranstaltet die Winckelmann-Gesellschaft gemeinsam mit der Hansestadt Stendal zum 250. Geburtstag von Johann Joachim Winckelmann im Dezember eine Festwoche an verschiedenen Orten der Stadt, u.a. mit Konzerten, Bühnenstücken und Vorträgen sowie einer Lichtshow am Denkmal des großen Gelehrten.

_______________________________________________________________Heinrich-

Schütz-Haus Bad Köstritz Schütz-Haus-Galerie:

Die Vögel wollten Hochzeit halten - ein Lied in Geschichten und Bilderbüchern - (Ausstellung bis 20. August 2017)
Freitag, 25. August 2017, ab 19.30 Uhr

14. Köstritzer Museumsnacht

Schütz-Haus-Galerie: Ausstellungseröffnung

95 Huldigungen an Martin Luther und die Reformation

Musikalisch-literarischer Stadtrundgang mit dem Köstritzer Nachtwächter und vielen Gästen

______________________________________________________________

Mendelssohn-Haus Leipzig

2017: Jeden Sonnabend, 10 Uhr, ab Mendelssohn-HausAuf Mendelssohns Spuren durch die Musikstadt  mit einer Führung durchs Museum, anschließend Stadtrundgang

Leipziger Klaviersommer im Mendelssohn-Haus: Reformation

Sonntag, 6. August, 13. August, 20. August und 27. August, jeweila um 11 Uhr Mendelssohn-Haus, Musiksalon
Leipziger Klaviersommer 2017 mit hochkarätigen Pianisten aus aller Welt
Eintritt 15€, erm. 12€ + VVK-Gebühr
_______________________________________________________________Lessing-

Museum Kamenz

Vom 2. März 2017 bis 23. Juli 2017 im Malzhaus Kamenz

Lessing, Luther und die Reformation in der Oberlausitz
_______________________________________________________________

Kurt Tucholsky Literaturmuseum Rheinsberg

21.7.2017  Uraufführung Tucholsky-Spiegel

16.9.2017  Ausstellungseröffnung Martin Rupprecht

25.11.2017  Ausstellungseröffnung Shamil Gimajew

_______________________________________________________________

Museum Schloss Reckahn

Die Kinderzeitschrift BUMMI

zwischen Spielzeugland und sozialistischer Ideologie

 

Einladung zur Ausstellungseröffnung

Das Rochow-Museum im Schloss Reckahn lädt Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung "Die Kinderzeitschrift BUMMI zwischen Spielzeugland und sozialistischer Ideologie" ein. Die Familienausstellung widmet sich erstmals BUMMI im Kontext seiner Zeit.

 

Sonntag, 16. Juli 2017, 15 Uhr im Gutspark Reckahn (bei schlechtem Wetter im Saal)

Rochow-Museum im Schloss Reckahn, Reckahner Dorfstraße 27, 14797 Kloster Lehnin/ Ortsteil Reckahn

Vor 60 Jahren startete in der DDR die einzige Vorschulzeitschrift für Kinder. Ihr Titelheld BUMMI sollte die Drei- bis Sechsjährigen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleiten und ihnen die Heimat nahe bringen. Humanistische und sozialistische Bildung, kindgerechte Geschichten, politische Propaganda und ideologische Erziehungsziele der SED verschmolzen miteinander.

BUMMI erschien zwischen 1957 und 1964 monatlich, danach vierzehntägig im Verlag „Junge Welt“. Das Vorschulmagazin konnte abonniert werden, die meisten Exemplare gingen jedoch im freien Verkauf über den Ladentisch. Der Preis blieb von 1959 bis 1989 stabil: 25 Pfennige pro Heft. BUMMI erreichte eine Auflage von einer Dreiviertelmillion.

Um Kinder sozialistisch zu erziehen, setzte die Zeitschrift auf ein multimediales Konzept, das Mitmachaktionen einschloss. Darauf aufbauend entwickelte sich BUMMI in den 1960er Jahren zur Marke: Produkte warben mit dem Bären, Filme mit ihm kamen heraus. Sein Name zierte Kindergärten und Kaufhäuser. Noch heute gibt es BUMMI am Kiosk zu kaufen. 2011 war er wieder im Fernsehen zu sehen.

Die Familienausstellung widmet sich erstmals BUMMI im Kontext seiner Zeit. Die Themen der Zeitschrift gehören dazu ebenso wie ihre moderne Verbreitung und der Blick in die Gegenwart. Ermöglicht wird die kritische Sicht auf den DDR-Alltag und das Bildungssystem, ohne Engagement und künstlerische Vielfalt zu vergessen. Zu Wort kommen Menschen, die das Magazin hergestellt haben. Zu sehen sind Originalzeichnungen für BUMMI, Bastelbögen, Filme und Tondokumente – und natürlich viele Geschichten mit dem gelben Bären.

Veranstalter: Förderverein Rochow-Museum und Akademie für bildungsgeschichtliche und zeitdiagnostische Forschung e.V. an der Universität Potsdam

Kuratoren: Jeanette Toussaint, Dr. Ralf Forster

Kooperationspartner: Deutsches Rundfunkarchiv, Universität Potsdam

"Classic open air" - am 30. Juli 2017 um 16.00 Uhr am Schloss Reckahn

Eintritt: 15€ Vorverkauf, 18€ Tageskasse