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Veranstaltungshöhepunkte

Rochow Museum
Schloss Reckahn

Nikolausfest in Reckahn mit Finissage der "BUMMI" Ausstellung

Am 10. Dezember 2017 findet wieder das beliebte Nikolausfest statt. Auf dem Adventsmarkt im Kellergewölbe und vor dem Schloss Reckahn werden von 14 bis 18 Uhr Köstlichkeiten wie Wild- und Büffelfleisch, Reckahner Blechkuchen, heiße Waffeln von den Landfrauen und Honig aus der Region, Glühwein und gebrannte Mandeln, Weihnachtsdekoration und Schmuck aus Ton und Bernstein, Keramik, Schafsprodukte und Kunsthandwerk angeboten. Ein Töpfer und eine Spinnerin zeigen ihr Handwerk hautnah. Klein und Groß können sich an Mitmachangeboten beteiligen. Auf dem Schlosshof sorgen Feuerschale und Glühwein für Wärme von außen und innen. Auch die Museen in Reckahn, das Schulmuseum mit historischer Schulstube und das Rochow-Museum mit Denklehrzimmer sind geöffnet. Der Museumsshop hält Sonderangebote für Buchgeschenke bereit.

Um 15 Uhr präsentiert die örtliche Kita "Sonnenschein" ihr Weihnachtsprogramm im Saal.

16.30 Uhr findet die Finissage der Sonderausstellung über die Kinderzeitschrift "BUMMI" statt. BUMMI-Geschichten und Zeichnungen kleiner Leute werden präsentiert und prämiert. Der große BUMMI-Weihnachtsmarkt von Richard Hambach von 1957, dem Gründungsjahr der Zeitschrift, wird in Teilen nachgebastelt.

Der Adventsmarkt wird organisiert vom Förderverein Historisches Reckahn e.V. in Kooperation mit der Brandenburger Bank. Der Eintritt ist frei.

18.30 Uhr stimmen Schüler und Lehrer der Freien Musikschule Brandenburg unter der großen geschmückten Tanne in der Reckahner Barockkirche musikalisch auf die Weihnachtszeit ein. Das jährliche Weihnachtskonzert der Brandenburger Bank in Kooperation mit der Kirchengemeinde Reckahn findet immer großen Anklang. Karten können unter der Telefonnummer 03381-3570 oder unter www.brandenburgerbank.de/weihnachtskonzert bestellt werden. Der Eintritt zum Konzert kostet 10 Euro.
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Gleimhaus. Museum der deutschen Aufklärung

Die Macht des Porträts. Hermann Biow – Günter Linke – Thomas Peters. Positionen der Menschenfotografie (30. September 2017 bis 7. Januar 2018)

Die Macht des Porträts liegt zum einen in dessen Vermögen, durch das Gesicht die Seele des Menschen zu zeigen, und zum anderen in dessen sympathetischer Wirkung auf den Betrachter. Gleims „Freundschaftstempel“ steht in der uralten Tradition der Porträtgalerie bedeutender Persönlichkeiten. Die Beschäftigung mit dem verdienstvollen Menschen sollte dazu beitragen, den Mensch zum Menschen zu bilden. Die Ausstellung bringt die Positionen Günter Linkes (geb. 1943), Thomas Peters‘ (geb. 1964) sowie des Daguerreotypisten Hermann Biow (1804-1850) in einen Zusammenhang mit diesem klassischen Konzept. Linke ist bekannt geworden als Porträtist der Filmwelt. Seine fotografische Sprache verfügt über psychologische Tiefe und eine ausgeprägte erzählerische Dimension. Thomas Peters hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Menschen von besonderer Integrität und gesellschaftlicher Wirksamkeit zu porträtieren. Er zeigt die Person in ihrem unanfechtbaren Menschsein, radikal posenlos. Der Daguerreotypist Hermann Biow plante vor über 150 Jahren eine monumentale Sammlung von Aufnahmen der wichtigsten Köpfe des Landes. Vor diesem Horizont zeigt sich die empatische und sympathetische Darbietung des Menschen als eine ewige Aufgabe der bildenden Kunst.
Wir zeigen die Ausstellung mit Unterstützung der Stiftung der Kreissparkasse Halberstadt und der ÖSA. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Mitteldeutschen Verlag, Halle, mit Beiträgen von Claudia Schmölders, Bertram Kaschek und Reimar F. Lacher.
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Bachhaus Eisenach GmbH
Museum der Neuen Bachgesellschaft e.V.

28. April 2017 bis 28. Februar 2018

"Text: Luther & Musik: Bach"
Die Sonderausstellung widmet sich Bachs vierzehn "Luther-Kantaten". In diesen verwandelte Bach Luthers Gemeindelieder in Eingangs- und Schlusschöre mit prächtiger instrumentaler Besetzung, ja einige, dieser Kantaten bestehen sogar nur aus Luther-Texten, etwa "Eine feste Burg ist unser Gott" (BWV 80), oder "Christ lag in Todes Banden" (BWV 4). Die Ausstellung erläutert die Entstehung der zugrundeliegenden Luther-Lieder, ihre theologischen Aussagen und Luthers Absichten ebenso wie Bachs Musik und seine kunstvollen Wortausdeutungen. Durch die audiovisuelle Begleitung eines Chorprojekts, das Bachs Lutherkantaten zum reformationsjubiläum einstudierte, gewinnt die Ausstellung zugleich eine gegenwärtige Komponente.
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Hans-Fallada-Museum Carwitz

Ab April wird die neue Sonderausstellung gezeigt:
"Otto und Elise Hampel - Karte bitte wandern lassen!"
Mitte Mai bis Mitte September, immer freitags 20 Uhr: Veranstaltungsreihe: "freitags bei Fallada"
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Winckelmann-Museum Stendal

Baubedingt ist das Museum 2017 bis Mai nur eingeschränkt geöffnet, ab Juni dann ganz geschlossen. Dafür wird es externe Angebote geben:

Wanderausstellung in der Altmark: Johann Joachim Winckelmann. Archäologie - Aufklärer - Wissenschaftsbegründer. Zum 300. Geburtstag 2017 - 250. Todestag 2018

Jubiläumswoche in Stendal vom 3. bis 9. Dezember 2017

Als Auftakt zu den Winckelmann-Jubiläen veranstaltet die Winckelmann-Gesellschaft gemeinsam mit der Hansestadt Stendal zum 250. Geburtstag von Johann Joachim Winckelmann im Dezember eine Festwoche an verschiedenen Orten der Stadt, u.a. mit Konzerten, Bühnenstücken und Vorträgen sowie einer Lichtshow am Denkmal des großen Gelehrten.

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Mendelssohn-Haus Leipzig

2017: Jeden Sonnabend, 10 Uhr, ab Mendelssohn-HausAuf Mendelssohns Spuren durch die Musikstadt  mit einer Führung durchs Museum, anschließend Stadtrundgang
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Kurt Tucholsky Literaturmuseum Rheinsberg
25.11.2017  Ausstellungseröffnung Shamil Gimajew

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Lessing-Museum Kamenz

Am kommenden Sonnabend, dem 25. November 2017, gibt es mit „Allsamkeit“ in Kamenz eine besondere Veranstaltung zu erleben. Zu Gast sind der Geiger Kolja Lessing und der israelische Dichter Elazar Benyoëtz. Das Lesekonzert beginnt um 19.00 Uhr im Ratssaal (Markt 1).

Kolja Lessing und der israelische Dichter Elazar Benyoëtz sind in Kamenz keine Unbekannten mehr. Sie gastieren mit ihrem neuen Programm. Das Kamenzer Konzert ist zugleich der Abschluss ihrer derzeitigen Deutschland-Tournee.

Wiederum lassen sie ihre Künste miteinander in Dialog treten. Dabei offenbaren sich Musik und Poesie gegenseitig und manches Verborgene wir hörbar. Kolja Lessing und Elazar Benyoëtz spannen in ihrem Programm einen weiten Bogen. Musikalisch reicht er von Johann Sebastian Bach bis zu Paul Ben-Haim, dem aus München stammenden israelischen Komponisten. Auch ein Werk von Walter Lessing, dem Vater von Kolja Lessing, wird als Uraufführung erklingen. Elazar Benyoëtz liest u. a. seine tiefgründigen Aphorismen.

KOLJA LESSING, Professor für Violine und Kammermusik an der Musikhochschule Stuttgart, ist einer der vielseitigsten Musiker unserer Zeit. Als Geiger und

Pianist verbindet er interpretatorische mit wissenschaftlicher Arbeit und hat so dem Musikleben prägende Impulse verliehen. Eine ganze Reihe von Werken verdankt ihre Wiederentdeckung seinem Einsatz. Sein breites Repertoire reicht in stilistisch differenzierten Auseinandersetzungen vom Barock bis zur Moderne und wird in international ausgezeichneten CD-Produktionen gespiegelt.

In Anerkennung seines Engagements für verfemte Komponisten erhielt er 1999 den Johann-Wenzel-Stamitz-Sonderpreis, 2008 wurde er mit dem Deutschen

Kritikerpreis für Musik ausgezeichnet.

 

Elazar Benyoëtz wurde 1937 als Sohn österreichischer Juden in Wiener Neustadt geboren und ist 1938 mit der Familie nach Palästina emigriert, wo er seit 1939 in Jerusalem lebt und zum hebräischen Dichter heranwuchs. 1959 hat er das Rabbinerexamen abgelegt. Zwischen 1964 und 1968 wohnte er in Berlin, wo er 1964 die Bibliographia Judaica gründete. Benyoëtz schrieb seine ersten Gedichtbände auf Hebräisch, seine Essays und Aphorismenbände (seit 1969) sind fast ausschließlich in deutscher Sprache erschienen. Thema seiner Bücher ist neben religiösen Stoffen oft die Sprache selbst. Robert Menasse nennt ihn seinen Rabbi der deutschen Sprache.

Karten zum Preis von 17,- € bzw. 9,- € für Ermäßigungsberechtigte sind in der Kamenz Information erhältlich. An der Abendkasse beträgt der Eintrittspreis 19,- €.